Umwelt & Natur Verständnis

Warum wir den Wald als höheres Wesen zu verstehen lernen sollten

Der Hambacher Wald oder auch Hambacher Forst wie er fälschlicherweise genannt wird ist zu einem stillen Symbol geworden – nicht für den Kohleausstieg, nicht für den Artenschutz, nicht für den Walderhalt, sondern vielmehr über die Frage demokratischer Obrigkeit – Wer dient eigentlich wem? Und lässt sich ein politischer Stellenwert / Interessenkonflikt überhaupt verschieben?

Wir sind seit dem 20.09. 2018 an einem Moment angekommen, den Schiller in seinen Dramen als den punctum saliens bezeichnet. Damit meinte er, daß in der Entwicklung eines Dramas ein Punkt erreicht ist, an dem alle anderen Möglichkeiten, die zuvor noch bestanden erschöpft sind. Es ist der Moment, in dem alles vom moralischen Charakter der Hauptfigur auf der Bühne abhängt – ob das Drama zur Tragödie wird, oder ein Potential besteht, das in eine bessere Zeit führt. Die Aktionen am Hambacher Forst haben diesen Punkt nun definitiv erreicht.

Und die Protagonisten in diesem Drama könnten vielschichtiger nicht sein:

  • Der RWE Konzern als geschädigter Unternehmer juristische Person (Für)
  • Firmenlobbyisten im Auftrag der Aktionäre (auch abhängige Politiker genannt) (Für)
  • Regionale Politikdarsteller (Für und Gegen)
  • Umweltaktivisten als Braunkohlegegner  (Gegen)
  • Umweltaktivisten als Baum und Artenschützer (Gegen)
  • Demonstranten als Trittbrettfahrer, aus Solidarität und aus politischer Empörung (Gegen)
  • Ortsansässige Menschen als direkte Bezugspersonen der Infrastruktur (Für und Gegen, Neutral)
  • Polizeieinsatzkräfte als Druckmittel und politisches Kanonenfutter (Neutral)
  • Der Wald als Lebensraum und energetische Entität (bereits Tod)

 

Die RWE ist nicht der böse Einzeltäter in diesem Drama! Der Konzern handelt nach geltendem Recht und mit gutem Gewissen in einem Spagat aus Profitinteressen und Umweltschutzauflagen. In diesem Sinne hat der Konzern im Zuge des Umweltaspektes bereits anderswo Flächen großzügig aufgeforstet und neuen Wald gepflanzt. Warum man einen Wald nicht einfach so durch Aufforstung/ Neusiedlung umziehen kann. Warum ein zwanghaft gepflanzter Wald nur einen geringeren Ersatz darstellt möchte ich durch folgenden Aufsatz erläutern:

Von Bäumen und vom Wesen des Waldes

Bäume sind mehr als nur Holz

Bäume sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens auf diesem Planeten, dass wir sie oft für selbstverständlich halten. Die meisten dieser geläufigen Objekte in unserem Leben werden oft übersehen, bis wir höhere Bewusstseinszustände erreichen und beginnen, die heilige Natur des göttlichen Universums zu sehen, die sich in allem ausdrückt – von den alltäglichen Objekten bis hin zu den brillantesten Kunstwerken natürlicher und kreierter Machart.

Bäume als rein physisches Objekt betrachtet, scheinen nichts anderes zu tun, als in einem nahezu bewegungslosen Zustand zu existieren, davon sollten wir uns aber nicht täuschen lassen, da Bäume den größten Teil ihrer Arbeit auf nicht wahrnehmbare Weise erledigen. Bein einem Punkt sind wir uns alle einig, dass Bäume/ Wälder im Wesentlichen die Lungen unseres Planeten sind – Umwandlung von potenziell toxischen Verbindungen in gesundheitsfördernde Substanzen wie unter anderem Sauerstoff und weitere bisher nicht identifizierte Moleküle und Verbindungen, die zweifellos positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität haben. Dies ist nur ein Aspekt ihrer unglaublichen, multidimensionalen Natur. Von allen lebenden Energien des Pflanzenreichs gehören die Bäume zu den größten und bieten zahlreiche Vorteile. Viele dieser Vorteile werden heutzutage nicht wirklich verstanden oder einfach ignoriert. Die Menschheit erkennt ihre Schönheit und ihren Nutzen, und trotzdem werden die Bäume größtenteils nur als Rohstoffressourcen betrachtet. Wer sich aber im Detail und auch im geschichtlichen mit den Bäumen befasst, wird lernen, dass Bäume spirituelle Kanäle, Resonatoren und Kondensatoren unglaublicher Energie sind.

Alle Bäume sind Empfänger und Verbreiter der Energien von Sonne, Erde, Wasser und Mineralien (den Mineralreichen). Wie Projektoren senden die Bäume auf raffinierte Art und Weise Wellenenergie/ Frequenzen von allem, was wir als die 5 Elemente bezeichnen, und als solche Energiespender sind sie sowohl für die Erde als auch für die Menschheit und alles Leben innerhalb und außerhalb, oben und unten von Vorteil. Für manche Bäume existieren spektrale Einschlüsse und Verbindungen aller Lebens-Elemente in weitere Bereiche, die weit  über den 3 Dimensionen unserer Wahrnehmung und unseres Planeten hinausgehen.

Die Hierarchie des Waldes als Beweis für das kollektive Bewusstsein aller Pflanzen als Teil eines ganzen.

Der natürliche Aufbau von Wäldern, von der Erde über die Pilze, Pflanzen und Tiere bis zu den Bäumen hat tatsächlich eine Quasi-pyramidale Hierarchie aus Lebenskraft und kollektivem Bewusstsein.

Ein bekanntes einfaches Beispiel: Die Eicheln bieten vielen Waldtieren Futter, die im Gegenzug zu ihrer Verbreitung beitragen. Die Tiere tragen die Eicheln in Futterverstecke, vergraben sie teils sogar, und finden im Winter nicht alle Eicheln wieder. Diese Eicheln können dann im Frühjahr an ihrem neuen Standort auskeimen. Ähnlich wie bei der Buche, gibt es auch bei der Eiche „Mastjahre“, mit besonders vielen Eicheln. So gewährleistet die Eiche, dass die Tiere durch die „mageren Jahre“ nicht zu sehr auf eine hohe Eichelproduktion eingestellt sind, und entsprechend in den Mastjahren viele Eicheln ungefressen den Winter überstehen. Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, das Bäume einen Herzschlag haben und sogar über das Wurzelwerk Informationen austauschen, sich Parasiten gegenüber verteidigen können und ihre Sprösslinge bewusst schützen.

Dementsprechend sind bestimmte Bäume fortgeschrittenere Wesen als andere Pflanzenwesen. Diese wurden seit jeher von bewussten antiken Kulturen und den Naturvölker schon immer als heilige Wesen anerkannt. In vielen Kulturen sind bestimmte Baumarten zu hochrangigen Symbolen und Lebensbegleitern aufgestiegen. Wie die Linde, nutzte man zudem auch die Eiche in früheren Zeiten als „Gerichtsbaum“, unter dem weise Urteile gefällt wurden. Für die Kelten war die Eiche der heilige Baum. Die asiatischen Frauen beten an den Bäumen um die Erfüllung elementarer Wünsche wie z.B. die Bitte um Nachwuchs und genügend Muttermilch. Im alten Germanischen Brauchtum hat man einen Baum bevor er gefällt wurde zuerst einmal nicht wahllos, sondern gesondert und mit bedacht ausgesucht und dann zuerst markiert, so dass der innewohnende Geist oder das Wesen des Baumes bis zu 10 Tage Zeit hatte den Ort zu wechseln. Wenn es dann ein Zeichen gab, wurde der Baum respektvoll gefällt.

Das Pflanzenreich existiert auch in Bewusstseinsspektren, genauso wie unser menschliches Dasein und ebenso wie alle Elementarreiche. Die Urwesen des Pflanzenreichs manifestieren sich in der 3. Dimension oder repräsentieren sich den Naturvölkern gegenüber als Feen, Elfen und was die Druiden als „Grünmänner“ bezeichnen. Und genauso, wie das biologische Leben eine gewisse Hierarchie und Komplexität hat, hat das Pflanzenreich Lebensformen innerhalb seines Genres, die „fortgeschrittener“, bewusster und intelligenter sind als andere. Bestimmte medizinische und psychoaktive Pflanzen sind äußerst selbstbewusst und seit Jahrtausenden als „spirituelle Verbündete“ von den indigenen Völkern anerkannt, die mit der Natur in engerem Kontakt standen.

 

Ein gutes und imposantes Beispiel sind die massiven Sequoia-Haine in San Francisco. Sie bieten einen Zufluchtsort und dienen durch harmonische Anziehung als Konklave des Göttlichen Geistes. Die kollektive Energie des Sequoia Waldes stellt im wesentlichen ein weisen Rat. Durch diesen Wald fließt eine stehende Welle, die die Chakren öffnet, kalibriert und fein abstimmt, um eine optimale Ausrichtung und Aufnahme in der höheren Dimension zu erreichen. Jeder Sequoia pulsiert die Theta-Wellen (3- 8Hz) die das emotionale Feld des Menschen beruhigt und tatsächlich die Zirbeldrüse öffnet. Wenn jeder Sequoia-Puls sich harmonisch mit den Impulsen anderer Sequoia verbindet, entsteht eine kollationierte stehende Welle, die die Zirkel des 3. Auges öffnet und somit tiefgründige visionäre Bilder und den Kontakt mit den Göttlichen Bereichen ermöglicht.

 

Das Pflanzenreich ist kollektiv dazu bestimmt, die Erde und alle Formen von Leben auf und in ihr zu unterstützen.

Dieser Zweck wird von der Pflanzenwelt mit der Bereitstellung von Sauerstoff und Nährstoffen, einschließlich Obst, Gemüse, Samen und Nüssen, freudig und willentlich verstanden. Pflanzen bieten Heilung in der medizinischen Anwendung von Kräutern, Wurzeln, Triebe und aus Ihnen abgeleiteten Essenzen. Die Wälder und Fasern werden bereitwillig als erneuerbare Ressource in bestimmten Arten angeboten. Aber solch eine Verwendung muss weise verwaltet werden. Bestimmte Pflanzen haben begünstigende Schwingungsmuster, die die Menschheit aufrichten und heilen können. Sequoia, Eiche, Ginkgo und Eibe gehören zu den bewussten Bäumen, die solche heilenden Eigenschaften bieten.

Naturwälder/ Urwälder müssen als natürliche Energiefelder beschützt und erhalten bleiben!

Natürlich gewachsene Urwälder, vor allem Mischwälder wirken beruhigend auf den Geist, denn in ihrer Resonanz liegt eine tiefe heilige Energie. Alle, die unter ihnen wandeln, spüren eine tiefe Präsenz des Göttlichen. Die großen natürlich gewachsenden Bäume emittieren und konsumieren große Mengen an Wasser und Licht. Mit einem gewissen Alter wandeln sie Wasser in Flüssigkristalle um und erzeugen eine Energiefrequenz und projizieren so ein Resonanzfeld der integralen Balance. Eichenbäume sind integral, sowohl männlich als auch weiblich. Die Energieprojektion ist nährend und eindrucksvoll und projiziert eine Resonanz sowohl des Göttlich Weiblichen als auch des Göttlichen Männlichen in irdische Begriffe.

 

Der Hambacher Wald kann als eine natürliche Entität nicht einfach ersetzt werden!

Aus zuvor genannten Gründen kann ein natürlich gewachsener über zwölftausend Jahre junger  Wald nicht einfach so abgeholzt oder umgepflanzt werden. Genauso wie ein Bachlauf auch eben nicht immer den steilsten und kürzesten Weg wählt, obwohl dies möglich ist und sich stattdessen lieber windet und schlängelt, mal ruht und mal tobt und sich mit seiner Umgebung arrangiert und austauscht.  Genauso verhält sich der Wald, der ebenfalls seinen eigenen Charakter hat und nicht einfach nur eine Ansammlung von Pflanzen und Bäumen ist.  Der Hambacher Wald erzeugt ein natürliches Energiefeld welches weit über die Grenzen der Baumkuppen und umliegenden Äcker hinausgeht. Ein Auslöschung dieses nicht sichtbaren Feldes wird sich auf die Umgebung auswirken. In wie weit die Anwohner das beeinflusst lässt sich nicht interpretieren.

Es gibt ein anderes Beispiel für das Gesamtspiel der Natur als Einheitswesen, welches in diesem Video wundervoll anhand des Einflusses der Wölfe anschaulich dargestellt wird.

Was die Wölfe für den Yellowstone Nationalpark bewirkten, bewirkt der Hambacher Wald für das Rheintal zwischen Düren und Köln.

 

 

Wir müssen von daher wieder lernen, nicht nur die Bäume zu respektieren und zu schätzen sondern vor allem den Wald als ein kollektives Bewusstsein zu betrachten.  Wer den Wald abholzt tötet ein Wesen, das eventuell ein höheres Bewusstsein hat, als unseres.

Die Vorteile des Besuchs von Naturwäldern:

• inneres Gleichgewicht finden

• Spirituelle und körperliche Verjüngung

• Heilung der sensorischen Balance und Anpassung des Drüsensystems und des Nervensystems

• Stabilisierung, Heilung und Beruhigung des mental-emotionalen Feldes – Klärung von Depression

• Klarheit innerhalb der Vision des 3. Auges – Öffnen der Zirbeldrüse

• Verbesserte Fähigkeit, Probleme zu priorisieren und zu lösen

• Stimulation der Lebenskraft und erneuerte Freude und Vitalität

• Unterstützung des Zugangs zum universellen Bewusstsein

• Größere Verbindung zu den natürlichen Elementen, zu Gaia & Devic

• Förderung der Kreativität

  • RWE hat den Wald in einem Kaufvertrag rechtlich erworben. Die Abholzung war lange bekannt.
  • Der Wald müsse dringend wegen der Kohleversorgung entfernt werden.
  • Arbeitsplätze seien gefährdet
  • Die Energieversorgung sei gefährdet
  • Das Profitinteresse von Aktionären sei gefährdet damit auch Steuereinnahmen
  • Man kann an Wesenheiten genauso wie an Menschen keinen Besitz erwerben!  Der Wald ist über zehntausend Jahre alt, der war lange vorher dar. Es gab kein Volksentscheid! Der Vertrag ist nicht rechtens!
  • Alternative und wirtschaftlichere Energiesysteme sind seit langem bekannt. Und werden durch eine internationale Clique unterdrückt.  Lösung: Rückgewinnung der Souveränität der Regierung, Förderung von Autarkie auf komunaler Ebene.
  • Der Kohleausstieg ist beschlossen! Der Erhalt der Arbeitsplätze fällt sowieso nur unter Wahlversprechen
  • Monetärer Profit aus Spekulationsgeschäften sollten im Energiesektor, wie im Lebensmittelsektor und Devisengeschäft  verboten werden!

wirtschaftliche Lösung:
Der Kauf kann mit Entschädigungszahlung Rückgängig gemacht werden – Geld ist genug da!

About Andre Kadzikowski

Andre Kadzikowski hilft Unternehmen auf neue Ideen zu kommen und ist als "Innovation Manager" bzw. "Creative Compagnion" tätig. Der gelernte Verlagskaufmann und Betriebswirt beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Internet, der Entwicklung in den Bereichen E-Commerce, E-Banking/ E-Payment. Außerhalb der virtuellen Welt liegt sein Fokus auf Design, Architektur, Kunst, und Umwelttechnologien. Andre entwickelte unter anderem die Plattformen Payment-Providers.com, ROOMIQUE.com, und ist Mitgründer des Netzwerks für Kompetenzvermittlung Umwelt & Zukunft zukunftskanal.de

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